Rechner für Leitungsschutzschalter

Wähle den passenden Leitungsschutzschalter für einen Stromkreis anhand der Leistung und prüfe, ob er die Leitung schützt.

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V
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A
Iz, zur Prüfung von In ≤ Iz
NEC: Schalter mit 125 % des Stroms
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So wird gerechnet

Der Nennstrom (In) des Leitungsschutzschalters muss mindestens so groß wie der Betriebsstrom (Ib) und höchstens so groß wie die Strombelastbarkeit der Leitung (Iz) sein:

Ib ≤ In ≤ Iz

IEC-Normwerte: 6, 10, 13, 16, 20, 25, 32, 40, 50, 63, 80, 100 und 125 A. Die Kennlinie bestimmt die magnetische Auslösung: B (3–5 In) für ohmsche Lasten, C (5–10 In) für allgemeine Anwendungen und D (10–20 In) für Motoren und Transformatoren.

Nach NEC gilt eine Last, die 3 Stunden oder länger läuft, als Dauerlast; der Schalter muss mindestens 125 % des Stroms haben. Leiter 14, 12 und 10 AWG sind auf 15, 20 und 30 A begrenzt.

Häufige Fragen

Welchen LS-Schalter brauche ich für 3,5 kW an 230 V?

Bei ohmscher Last (cos φ = 1) fließen 15,2 A: Das passt zu einem 16-A-Schalter mit mindestens 1,5 mm² bei Verlegeart B1. Sinkt der Leistungsfaktor unter 0,96, übersteigt der Strom 16 A; dann sind 20 A mit 2,5 mm² nötig.

Was ist der Unterschied zwischen Kennlinie B, C und D?

Wie viel kurzzeitigen Überstrom sie vertragen, bevor sie auslösen: In Wohnungen ist B oder C üblich, D für hohe Anlaufströme.

Darf ich einen größeren Schalter einbauen, wenn er auslöst?

Nur wenn die Leitung es zulässt. Ist In größer als die Strombelastbarkeit der Leitung, ist sie nicht mehr gegen Überlast geschützt.