Druckerhöhungsanlage für Gebäude

Berechne näherungsweise Durchfluss und Förderhöhe einer Druckerhöhungsanlage für ein Mehrfamilienhaus.

L/s
Summe der Entnahmestellen: ~1,2 l/s mit einem Bad, ~1,6 l/s mit zwei
m
Von der Anlage bis zur höchsten Entnahmestelle
bar
Üblich: 1 bar an Armaturen, 1,5 bar an Durchlauferhitzern und Druckspülern
Erweiterte Optionen
m
In Leitungen und Wasserzähler
bar
0, wenn aus einer Zisterne angesaugt wird
War das hilfreich?

So wird gerechnet

Qc = 0,682 × Qt^0,45 − 0,14 (Qt ≤ 20 l/s)
Qc = 1,7 × Qt^0,21 − 0,7 (Qt > 20 l/s)
H = Höhe + Mindestdruck + Verluste − Netzdruck

Nicht alle Zapfstellen laufen gleichzeitig: Die Formel wendet einen Gleichzeitigkeitsfaktor auf den Summendurchfluss (Qt) an, um den Spitzendurchfluss (Qc) zu erhalten. Sie stammt aus der spanischen Norm UNE 149201; die DIN 1988-300 nutzt ein ähnliches Verfahren mit eigenen Tabellen.

Der Einschaltdruck muss Höhe und Mindestdruck an der ungünstigsten Stelle abdecken; der Ausschaltdruck liegt meist 1 bis 1,5 bar darüber.

Häufige Fragen

Welchen Durchfluss braucht ein Gebäude mit 12 Wohnungen?

Mit 1,2 l/s je Wohnung beträgt der Summendurchfluss 14,4 l/s und der Spitzendurchfluss etwa 2,1 l/s (7,7 m³/h).

Wie viele Pumpen sollte die Anlage haben?

Üblich sind mindestens zwei gleiche Pumpen im Wechselbetrieb, damit bei einem Ausfall die Versorgung erhalten bleibt.