Spannungsfall-Rechner

Prüfe, wie viel Spannung in einer Leitung je nach Länge, Querschnitt, Material und Strom verloren geht und ob die üblichen Grenzwerte eingehalten werden.

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So wird gerechnet

Der Spannungsfall hängt von Länge, Strom, Leistungsfaktor und Widerstand des Leiters ab:

ΔU = 2 · L · I · cos φ / (γ · S) einphasig
ΔU = √3 · L · I · cos φ / (γ · S) dreiphasig

γ ist die Leitfähigkeit des Materials (m/(Ω·mm²)): Kupfer 56 bei 20 °C, 48 bei 70 °C und 44 bei 90 °C; Aluminium 35, 30 und 28.

IEC 60364-5-52 (DIN VDE 0100-520) empfiehlt höchstens 3 % für Beleuchtung und 5 % für andere Verbraucher. In Wohngebäuden sieht die DIN 18015-1 höchstens 3 % zwischen Zähler und Verbraucher vor. Der NEC empfiehlt 3 % im Endstromkreis und 5 % insgesamt.

Häufige Fragen

Was passiert bei zu hohem Spannungsfall?

Motoren laufen schwer an und werden heiß, Leuchten verlieren Leistung und in der Leitung geht mehr Energie verloren.

Wie verringere ich den Spannungsfall?

Mit größerem Querschnitt, kürzerer Leitung, Aufteilung auf mehrere Stromkreise oder Umstellung auf Drehstrom.

Wird der induktive Widerstand berücksichtigt?

Nein. Bis 35–50 mm² ist sein Einfluss gering; bei größeren Querschnitten ist eine vollständige Berechnung sinnvoll.